Stottern/Polltern
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 logopädische Sprachpraxis Wied 

 

Stottern/Poltern:

 

Stottern beginnt meist im Kindesalter ohne offensichtlichen Anlass. Es tritt aber auch im Erwachsenenalter, z.B. nach neurologischen Schädigungen oder einem psychischen

Trauma, auf. Während eines flüssigen Gesprächs stockt

die Sprache plötzlich, und der Sprechende versucht ver-

zweifelt, seinen Satz zu Ende zu sprechen, was ihm aber

trotz größter Anstrengung nicht richtig gelingt. Entweder

blockt der Redefluss (ich gehe in die Sch-.  ), ein Buchstabe

wird gedehnt (WWWWWWilhelm) oder ein Buchstabe wird wiederholt ( A, A, A, A, Arm) All diese Unterbrechungen will

der Sprechende natürlich nicht und strengt sich jetzt sehr

an, wobei er schließlich hoffnungslos verkrampft und oft

dabei das Gesicht verzerrt.

Stottern unterliegt nicht der Kontrolle des Kindes. Korrigieren Sie daher ihr Kind nicht, sondern bleiben Sie ruhig.

In der logopädischen Sprachpraxis Wied wird das Stottern/Poltern nach anerkannten, erfolgreichen Methoden therapiert. Jedoch kann kein seriöser Therapeut eine Heilung bis zur absoluten Stotterfreiheit versprechen. Je jünger das Kind ist, desto mehr sollen die Eltern, unter therapeutischer Anleitung, die aktuellen Therapien zu Hause fortsetzen.

Jugendliche und Erwachsene werden individuell entweder durch das „Fluency Shaping“, eine andere Art der Artikulation und Stimmgebung, trainiert oder aber durch die „Non Avoidance“ Methode, die auf das Auftreten des Stotterns reagiert, was nicht nur Sprechängste abbaut.

Ein großes Ziel ist es bereits, die Sprechflüssigkeit so zu verbessern und das Stottern so zu kontrollieren, dass man gut kommunizieren kann.