Die Parkinson’sche Erkrankung ist nicht nur durch ein
mehr oder weniger starkes Zittern gekennzeichnet,
sondern auch durch ein immer undeutlicheres Sprechen.
Das Sprechen wird leiser, monotoner und klingt verwaschen.
Vor allem sind es drei Funktionen, die das Sprechen be-
hindern können: Atmung,
Stimme und Artikulation.
Die Artikulation beispielsweise betrifft die Beweglichkeit des
Kiefers, der Lippen, der Zunge und des Gaumensegels (Zäpfchens).
Spätestens wenn diese Funktionen schwächer werden und somit das Sprechen undeutlich wird, so dass
andere nicht mehr richtig verstehen, sucht der Parkinson-
kranke den Weg zum Sprachtherapeuten, der versucht,
diesem immer schlimmer werdenden (progredienten) Verlauf entgegenzuwirken. |